Ein Werkzeug zur wissensbasierten Konfiguration bereichsspezifischer Sprachen

von Jörg Meyer, 1997

Gegenstand dieser Diplomarbeit waren Entwurfsumgebungen, mit denen Anwender im Entwurf und der Implementierung bereichsspezifischer Programmier- und Spezifikationssprachen unterstützt werden. Zugrunde liegt die Idee, Sprachfamilien aus eingeschränkten Anwendungsbereichen in kombinierbare Bausteine zu zerlegen und die Abhängigkeiten und Wechselwirkungen zwischen den so entstehenden Komponenten durch logische Regeln auszudrücken. Ist diese Sprachzerlegung erfolgt, können einfache regelbasierte Sprachentwurfssysteme konstruiert werden, die vom Anwender im wesentlichen ja/nein-Entscheidungen über die Inklusion einzelner Spracheigenschaften verlangen und selbständig Konsistenzüberprüfungen und automatische Folgerungen aus den Benutzereingaben durchführen. Am Ende dieses Entwurfsprozesses steht die Anwendung der Design-Entscheidungen des Anwenders auf einen Satz korrespondierender Eingabespezifikationen für das übersetzer-erzeugende System Eli, mit dem so automatisch eine Implementierung der entworfenen Sprache erzeugt werden kann.

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